Nissan Ariya Nismo mit Fließheck-Design (Stealth Grey) - Performance-SUV mit 435 PS im Test
Fahrbericht, Nissan

Nissan Ariya Nismo: 435 PS und wie viel Nismo wirklich drinsteckt

Mit dem Nissan Ariya Nismo verleiht Nissan seinem elektrischen Mittelklasse-SUV eine klare Performance-Note. 435 PS, Allradantrieb und das traditionsreiche Nismo-Label lassen ein kompromissloses Sportmodell erwarten. Doch wie viel Motorsport-DNA steckt wirklich im elektrischen Ariya?

Nissan Ariya Nismo

  • Mittelklasse-SUV
  • 320 kW (435 PS), Allradantrieb
  • bis 417 km Reichweite (nach WLTP)
  • ab 63.990 Euro

Der Nissan Ariya ist seit 2022 auf dem Markt. Das vollelektrische Mittelklasse-SUV wird in mehreren Antriebsvarianten angeboten, vom 160 kW (218 PS) starken Fronttriebler bis hin zur 320 kW (435 PS) starken Allradversion. Im Straßenbild ist der Ariya nach wie vor selten zu sehen. Zu Unrecht, denn technisch und konzeptionell gehört er zu den interessanteren Modellen seiner Klasse. Noch exklusiver ist die Performance-Variante: der Ariya Nismo. Mit 4,66 Metern Länge positioniert sich der Ariya im C-SUV-Segment. Wettbewerber sind unter anderem der Skoda Enyaq RS und der Volkswagen ID.4 GTX.

Top-Version: Nissan Ariya Nismo im sportlichen Look und grauer Lackierung "Stealth Grey" (Farb-Code: YAZ)

In der Nismo-Version kommt der e-4ORCE-Allradantrieb mit zwei Elektromotoren zum Einsatz. Die Systemleistung beträgt 320 kW (435 PS), das maximale Drehmoment liegt bei 600 Nm. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in 5,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Die Energie liefert eine 87-kWh-Batterie.

Besser als Skoda Enyaq: NISSAN ARIYA NISMO im Test - Mittelklasse-SUV in der Performance-Version im Test mit Erfahrung und Kaufberatung.

Nismo: Motorsport-DNA von Nissan

Nismo steht für „Nissan Motorsports“ und ist die Performance- und Motorsportabteilung von Nissan. Die Wurzeln liegen im professionellen Rennsport, wo Nismo seit Jahrzehnten Fahrzeuge entwickelt und einsetzt. Bekannt wurde das Label vor allem durch Modelle wie den Nissan GT-R Nismo. Vergleichbar ist Nismo mit Bezeichnungen wie GTI bei Volkswagen oder AMG bei Mercedes-Benz.

Design

Schon auf den ersten Blick macht der Nissan Ariya Nismo klar, worum es hier geht. Während die Standardversion eher elegant wirkt, setzt die Nismo-Variante auf maximale Präsenz.

Die Kombination aus grauer Lackierung (Stealth Grey), schwarzem Dach und 20-Zoll-Felgen im Racing-Design passt ins Bild. Dazu kommen schwarze aerodynamische Anbauteile und gezielte rote Akzente. An der Front fällt die ausgeprägte Spoilerlippe mit Nismo-Schriftzug direkt ins Auge.

20 Zoll NISMO-Felgen (Bi-Color) - Continental Winterreifen 255/45 R20

An den Seiten setzen markante Schweller klare Akzente. Am Heck wird das Thema konsequent weitergeführt: Dachspoiler, Diffusor und ein echtes Highlight im Detail. Die mittig platzierte Nebelschlussleuchte erinnert stark an den Motorsport.

Maße und Gewichte

Maße und GewichteNissan Ariya Nismo
Abmessungen
Länge4,66 m
Breite, mit/ohne Außenspiegel2,18 m/1,85 m
Höhe1,66 m
Wendekreis10,8 m
Gepäckraum hinten415–1.280 l
Gepäckraum vorne (Frunk) 
Gewichte
Leergewicht2.277–2.333 kg
Zuladung307–363 kg
zul. Gesamtgewicht2.640 kg
Anhängelast
Stützlast
Dachlast75 kg
Seitenansicht Nissan Ariya Nismo (2026) mit Fließheck. Das Mittelklasse-SUV hat eine Gesamtlänge von 4,66 m.

Innenraum

  • Doppel-Screen (2x 12,3 Zoll)
  • Head-up-Display
  • Kabelloses Android Auto und Apple CarPlay

Der Innenraum des Nissan Ariya Nismo überrascht. Statt kompromissloser Sportlichkeit erwartet den Fahrer ein durchdachtes und komfortorientiertes Ambiente. Die erhöhte Sitzposition ist typisch SUV. Die Sitze sind bequem gepolstert und elektrisch verstellbar. Optisch passen sie zur Nismo-Ausrichtung, funktional bleiben sie klar auf Komfort ausgelegt. Für den Alltag funktioniert das sehr gut, für den Performance-Anspruch dürfte der Seitenhalt etwas ausgeprägter sein.

Innenraum: Doppelscreen (2x 12,3 Zoll) mit Fahrerdisplay und Touchscreen.

Vor dem Fahrer sitzt ein gut ablesbares digitales Kombiinstrument. Die Darstellung ist übersichtlich und funktional. Ergänzt wird die Anzeige durch ein Head-up-Display, das die wichtigsten Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert.

Fahrersitz im Nissan Ariya Nismo: Sportsitze mit schwarzem-Kunstleder und Wildleder-Optik

Ein echtes Highlight ist das Armaturenbrett. Materialien mit Alcantara-Anmutung treffen auf moderne Dekore in dunkler Holzoptik. Besonders ist die Integration der Bedienung. Beleuchtete Touchflächen sind in die Dekorleisten eingelassen. Ergänzt wird das Ganze durch einen klassischen Drehregler für die Lautstärke.

Der flache Fahrzeugboden ohne Mitteltunnel sorgt zusätzlich für ein luftiges Raumgefühl. Praktisch ist auch das zusätzliche Handschuhfach in der Mitte.

Infotainmentsystem mit kabelloser Smartphone-Integration

Das Infotainment arbeitet zuverlässig. Die Ladezeiten sind kurz und die Menüführung logisch. Die optische Aufbereitung jedoch wirkt etwas in die Jahre gekommen. Die Navigation punktet mit sinnvoller Ladeplanung und einer gut dargestellten Reichweite, das ein besseres Gefühl bei der Planung von längeren Reiserouten gibt. Was ebenfalls gut funktioniert ist die kabellose Smartphone-Integration. Das Infotainmentsystem verfügt über Android Auto und Apple CarPlay.

Infotainmentsystem mit 12,3 Zoll Touchscreen und Android Auto (kabellos)

Viel Platz auf der Rücksitzbank

  • Lüftungsdüsen
  • 2x USB-C-Anschlüsse
  • Klappbare Mittelarmlehne mit Becherhalter
  • 2x Isofix-Halter mit Top-Tether
Viel Beinfreiheit auf der Rücksitzbank im Nissan Ariya Nismo: Der Boden im Fond ist eben (kein Mitteltunnel)

Im Fond überzeugt der Nissan Ariya Nismo mit viel Platz. Die Beinfreiheit ist überdurchschnittlich, die Rückbank bequem und langstreckentauglich. Zur Ausstattung gehören Lüftungsdüsen und USB-C-Anschlüsse. Eine eigene Klimazone fehlt. Isofix-Halterungen sind an den äußeren Sitzplätzen vorhanden, eine Mittelarmlehne ebenfalls.

Kofferraum mit ebener Ladefläche. Kein Frunk

  • Gepäckraumvolumen 415–1.280 Liter
  • elektrische Heckklappe
  • ebene Ladefläche
Praktischer Performance-SUV: Kofferraum im Ariya Nismo mit 415 Liter Fassungsvermögen

Der Kofferraum, der hinter einer elektrischen Heckklappe erreichbar ist, bietet 415 bis 1.280 Liter Volumen und liegt damit im Klassendurchschnitt. Im Alltag überzeugt die gute Nutzbarkeit. Die Ladekante ist niedrig, die Ladefläche nach umlegen der Rücksitze eben und ohne störende Stufen. Unter dem Ladeboden gibt es zusätzlichen Stauraum. Ein Frunk fehlt allerdings. Gerade bei einem Elektroauto ist das unpraktisch, da Ladekabel im Kofferraum transportiert werden müssen.

Gepäckraum im Nissan Ariya Nismo 415–1280 Liter Fassungsvermögen. Umlegbare Rücksitzbank (Teilungsverhältnis 60:40) und ebene, sowie übergangsfreie Ladefläche.

Technische Daten

Technische DatenNissan Ariya NISMO e‑4ORCE
AntriebsartAllradantrieb (AWD)
MotorisierungElektroantrieb (BEV)
Motor
MotorartElektrisch erregter Synchronmotor (EESM)
Leistung (Systemleistung)320 kW (435 PS)
Drehmoment (Systemleistung)600 Nm
Batterie
SpeichertechnikLaminierte Lithium-Ionen-Batterie
Batteriekapazität, netto 87 kWh
Fahrleistungen
Beschleunigung, 0–100 km/h5,0 s
Höchstgeschwindigkeit200 km/h
Verbrauch, kombiniert (WLTP)24,5 kWh/100 km
Reichweite, kombiniert (WLTP)417 km
Kein Frunk im Nissan Ariya Nismo. Unter der Fronthaube Elektromotor und HV-Komponenten.

Fahreindruck: Zwei Gesichter, ein klarer Fokus

Der größte Unterschied zwischen Anspruch und Realität zeigt sich beim Fahren. Denn der Ariya Nismo inszeniert sich optisch als kompromissloses Performance-Modell, fährt sich aber deutlich vielseitiger.

Nissan Ariya Nismo 2026 im Fahrbericht - Elektro-SUV Mittelklasse mit 435 PS und Allradantrieb im Test

Im Alltag präsentiert sich das Fahrwerk straff, aber nicht unangenehm hart. Unebenheiten werden sauber gefiltert, der Komfort bleibt erhalten. Genau hier zeigt sich die Stärke des Konzepts: Sportliche Optik, ohne die Alltagstauglichkeit zu opfern.

Fahrerperspektive mit beheiztem Sportlenkrad mit roter 12-Uhr-Markierung

Die Lenkung ist direkt genug, um ein präzises Gefühl zu vermitteln, bleibt aber jederzeit gut kontrollierbar. In Kombination mit dem e-4ORCE-Allradantrieb ergibt sich ein sicheres und stabiles Fahrverhalten, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn.

Innenraum der Nismo-Variante mit schwarzem Kunstleder und Wildleder-Imitat

Richtig interessant wird es im Sportmodus. Dann spricht das Antriebssystem deutlich spontaner an, das volle Drehmoment steht unmittelbar bereit und der Ariya schiebt mit Nachdruck nach vorne. Gerade auf der Autobahn funktioniert das Konzept sehr gut. Schnelle Überholen und zügiges Beschleunigen sind jederzeit möglich.

Gleichzeitig beherrscht das SUV auch die andere Seite: entspanntes, effizientes Dahingleiten. Mit aktiviertem e-Pedal lässt sich das Fahrzeug angenehm im Stadtverkehr bewegen, die Rekuperation ist spürbar und unterstützt den Fahrkomfort.

Mittelkonsole: aktivierbares e-Pedal für stärkere Rekuperation

Verbrauch im Test

Die Verbrauchswerte zeigen die große Spreizung: Im Alltag sind durchaus Werte deutlich unter dem WLTP-Verbrauch von 24,5 kWh/100 km möglich, insbesondere bei zurückhaltender Fahrweise. Um Test waren auch 17 kWh/100 km und weniger möglich – und das trotz kühler Temperaturen. Wer die Leistung regelmäßig abruft, landet jedoch problemlos bei über 30 kWh/100 km.

Wenig Performance bei der Ladeleistung

Ein echter Schwachpunkt ist die Ladeleistung. Trotz 400-Volt-Architektur und maximal 130 kW an der DC-Säule bleibt die Ladegeschwindigkeit hinter dem sportlichen Anspruch zurück. Ohne Vorkonditionierung sind oft deutlich unter 100 kW realistisch. Wer häufig Langstrecke fährt, muss hier Geduld mitbringen.

DC-Laden über CCS mit bis zu 130 kW

Ladezeiten

LadetypLade-LeistungLade-Zeit (h:mm)
Wechselstrom (AC)
Wallbox, Ladesäule
Typ2-Stecker, Icon
22 kW
(3-phasig)
x:xx
0–100 %
Gleichstrom (DC)
Schnellladestation
CCS-Stecker, Icon
130 kWx:xx
10–80 %

Rückfahrkamera statt Spiegel

Einen Mehrwert im Alltag ist der kamerabasierte Innenspiegel. Am Spiegel selbst lässt sich zwischen klassischem Spiegel und Kamerabild wechseln. Sehr praktisch, da die Sicht nach hinten immer frei bleibt, unabhängig von Beladung oder Mitfahrern im Fond. Gerade bei einem Fahrzeug das konstruktionsbedingt durch das flach auslaufende Heck eine eingeschränkte Sicht nach hinten hat, bietet diese Technik einen deutlichen Mehrwert durch bessere Sicht. Zusätzlich wird das Bild bei schlechten Lichtverhältnissen aufgehellt, was besonders bei Dunkelheit oder Regen hilft. Die Eingewöhnung dauert einen Moment, danach möchte man dieses Feature nicht mehr missen.

Vergleich: klassischer Spiegel und kamerabasiert

Vergleich klassischer Innenspiegel und kamerabasierte Ansicht vom Nissan Ariya

360-Grad-Kamerasystem erleichtert Parken und Rangieren

Das 360-Grad-Kamerasystem unterstützt zusätzlich beim Rangieren, auch wenn die Darstellung insgesamt eher solide als herausragend ist.

Kamerasystem im Nissan Ariya Nismo mit 360-Grad-Ansicht und dynamischen Führungslinien. Frontansicht beim Parken

Preise und Ausstattung

Der Nissan Ariya startet in der Basisversion mit 160 kW (218 PS) starken Frontantrieb und 63-kWh großer Batterie bei 43.490 Euro. Die Garantie beträgt 3 Jahre bis 100.000 Kilometer.

Bereits serienmäßig an Bord sind unter anderem LED-Scheinwerfer, ein Navigationssystem mit zwei großen Displays, Smartphone-Integration sowie moderne Assistenzsysteme. Auch eine Wärmepumpe und ein dreiphasiger 22-kW-Onboard-Lader sind verfügbar.

Ariya-Schriftzug auf der Heckklappe (Fahrzeug lackiert in Stealth Grey)

Testwagen: Nissan Ariya Nismo

Der hier gezeigte Nissan Ariya Nismo mit 87-kWh-Batterie, e-4ORCE-Allradantrieb und 320 kW (435 PS) steht mit einem Listenpreis von 63.990 Euro in der Preisliste.

Zur Ausstattung zählen die spezifischen Nismo-Anbauteile mit markanter Frontlippe, Seitenschwellern und Heckdiffusor, eine Zweifarblackierung sowie 20-Zoll-Leichtmetallräder.

Wildledernachbildung mit roten Ziernähten auf dem Armaturenbrett (Alcantara-Look)

Im Innenraum zeigt sich der Ariya umfangreich ausgestattet und klar auf Komfort ausgelegt. Serienmäßig an Bord sind elektrisch verstellbare Vordersitze mit Sitzheizung, eine Lenkradheizung sowie eine 2-Zonen-Klimaautomatik, Frontscheibenheizung, Head-up-Display, 360-Grad-Kamerasystem, kamerabasiertem Innenspiegel und elektrischer Heckklappe.

Klimamenü mit "Driver-Zone". Über das T12,3 Zoll große Touchscreen lassen sich Temperatur der 2-Zonen-Klimaautmatik und die Sitzheizung (3-stufig) steuern).

Das Infotainment umfasst ein integriertes Navigationssystem auf TomTom-Basis, kabellose Smartphone-Integration via Android Auto und Apple CarPlay sowie eine induktive Ladeschale. Für den Klang sorgt ein Bose-Soundsystem.

Infotainmentsystem mit Kachel-Menü und Direktzugriff auf Batterieheizung

Im Bereich der Fahrerassistenz sind unter anderem eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stauassistent, eine vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung sowie ein Totwinkelassistent mit aktivem Bremseingriff an Bord.

ProPilot Assistent beim Nissan Ariy Nismo - Steuerung der Fahrerassistenzsysteme über Bedientasten am Lenkrad

Video. Frontscheibenheizung im Nissan Ariya Nismo

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Stärken und Schwächen

Stärken

  • Hohe Systemleistung und kräftiger Allradantrieb
  • Große Spreizung zwischen Komfort und Performance
  • Sehr angenehmes Fahrwerk für Alltag und Langstrecke
  • Hochwertiger Innenraum mit durchdachtem Bedienkonzept
  • Gute Platzverhältnisse im Fond
  • Kamerabasierter Innenspiegel mit verbesserter Sicht nach hinten
  • Effizient fahrbar trotz hoher Leistung
  • Umfangreiche Serienausstattung (u. a. Wärmepumpe und 22-kW-onboard-Charger)

Schwächen

  • Ladeleistung nicht auf Performance-Niveau
  • Kein Frunk, unpraktisch im Alltag
  • Infotainment optisch etwas in die Jahre gekommen
  • Sportsitze könnten mehr Seitenhalt bieten
  • Verbrauch bei dynamischer Fahrweise sehr hoch
  • Teilweise fehlende Features abhängig von Ausstattung (z. B. verschiebbare Mittelkonsole)
  • Keine Anhängerkupplung verfügbar
  • Hoher Preis für die Nismo-Variante

Fazit: Starker Charakter, aber nicht kompromisslos sportlich

Der Nissan Ariya Nismo tritt optisch an wie ein echtes Performance-Modell. Breite Spur, aggressive Anbauteile und das Nismo-Branding machen sofort klar, dass hier mehr drinstecken soll als nur ein weiteres Elektro-SUV. Und ja, auf Abruf kann er das auch liefern. 435 PS, Allradantrieb und spontanes Ansprechverhalten sorgen dafür, dass der Ariya Nismo bei Bedarf richtig nach vorne geht und sein sportliches Gesicht zeigt.

Nissan Ariya Nismo in der Lackieurng Stealth Grey

Im Alltag zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Das Fahrwerk bleibt komfortabel, die Abstimmung ausgewogen und das gesamte Fahrerlebnis überraschend entspannt. Statt kompromissloser Sportlichkeit dominiert ein hoher Komfortfaktor.

Genau darin liegt seine eigentliche Stärke. Der Ariya Nismo ist kein radikales Performance-Modell, sondern ein alltagstaugliches Elektro-SUV mit sportlicher Optik und echten Leistungsreserven. Unterm Strich ist er ein gutes Familienauto für alle, die ein auffälliges Design schätzen und bei Bedarf Performance abrufen können, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Sportlicher SUV im NISMO-Design: Top-Version "Nissan Ariya Nismo" im Fahrbericht

Daniel Przygoda

Daniel Przygoda aus Dortmund ist im Automobilbereich als Projektingenieur und Journalist tätig. Sein beruflicher Background aus den Bereichen Forschung und Entwicklung bei verschiedenen OEMs sowie Dienstleistern mit fundiertem Fachwissen bringt er mit seiner Leidenschaft für Autos zusammen.

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