Daniel Przygoda, VW Golf 8, R-Line
Modellvorstellung, Volkswagen

Neuer VW Golf 8 GTE – Performance-Modelle kommen 2020

Der neue Volkswagen Golf 8 steht in den Startlöchern. Ab Dezember rollen die ersten Fahrzeuge zu den deutschen Händlern. Die Sportlichen Modelle dürfen auch bei der neusten Generation nicht fehlen. Wir waren bei der Weltpremiere in Wolfsburg und haben erste Details zu den neuen Performance-Modellen GTE, GTI & Co.

Bei der Weltpremiere des neuen Volkswagen Golf 8 in Wolfsburg wurden verschiedene Fahrzeuge mit den neuen Ausstattungslinien gezeigt. Die sportliche Richtung schlägt zukünftig der Golf R-Line ein und kann unabhängig von der Motorisierung gewählt werden. Was beim Golf 7 noch durch Ausstattungspakete upgegradet werden konnte, wird zukünftig eine eigene Ausstattungslinie sein.

Volkswagen Golf 8 GTE
Front im GTE-Design und speziellen LED-Scheinwerfern.

R-Line – Neue sportliche Ausstattungslinie

Die R-Line steht mindestens auf 17 Zoll großen Leichtmetallräder. Für einen sportlichen Erscheinungsbild sorgen vor allem die Anbauteile in Hochglanz-Schwarz. Gerade bei einer hellen Außenlackierung bzw. Kontrastfarbe kommen Stoßfänger, Schwellerleisten und Heckdiffusor gut zur Geltung.

Sportsitze mit integrierten Kopfstützen führen den R-Line-Look im Innenraum fort und sorgen für guten Seitenhalt. Darüber hinaus gibt es einen schwarzen Dachhimmel und eine Ambientebeleuchtung in 32 Farben. Verschiedene Dekorelemente, wie ein Alu-Schalthebel und gebürstete Pedale sowie Kontrastnähte werten das sportliche Interieur auf.

Aber auch technisch bringt die R-Line den neuen Golf auf die sportliche Spur. Mittels Fahrprofilauswahl können Sportfahrwerk und Progressivlenkung angepasst werden.

GTE – Das effiziente Performance-Modell mit eHybrid

Der neue Golf GTE soll Performance und Effizienz miteinander kombinieren. Beim GTE steht das „E“ für den elektrischen Teil, denn das Plug-in-Hybrid kann von außen aufgeladen und auch rein elektrisch fahren. Das verbaute Hybridmodul hat eine Kapazität von 13 kWh. Hauptantrieb ist aber ein konventioneller 1,4-Liter TSI Benzinmotor. Der Golf GTE wird in zwei Leistungsstufen mit einer Systemleistung von 150 kW / 204 PS und 180 kW / 245 PS verfügbar sein und über ein 6-Gang Direktschaltgetriebe (DSG) verfügen.

Optisch hebt sich der GTE durch einen GTE-spezifischen Stoßfänger ab. Auch die LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten haben ein eigenes GTE-Design. Hinzu kommen Schwellerleisten, Heckdiffusor und ein Dachspoiler. Die Bremssättel sind rot lackiert. Ein besonderes Highlight – im warsten Sinne des Wortes – ist ein auffälliges LED-Leuchtband im Kühlergrill.

Die Innenausstattung trägt ebenfalls einen eigenen GTE-Look. Ähnlich wie bei der R-Line – Sportsitze mit integrierten Kopfstützen. Das Sportlenkrad hat keine klassischen, sondern Touch-Multifunktionstasten.

GTI & Co. stehen auch in den Startlöchern

Genau wie der Golf GTE folgen im Laufe des kommenden Jahres die eigenständigen Performance-Modelle Golf GTI, GTI TCR, Golf GTD, und Golf R. Für die GTI-Modelle und den Golf R sind drei 2,0-Liter große Vierzylinder TSI-Motoren mit einer maximalen Motorleistung von bis zu 221 kW / 300 PS vorgesehen.

Daniel Przygoda

Daniel Przygoda ist Automobil-Journalist aus Dortmund und Gründer von 3ve-Blog.de. Was ihn von vielen anderen Autojournalisten unterscheidet: Er kennt die Automobilindustrie nicht nur von Presseterminen und Testfahrten, sondern aus eigener beruflicher Erfahrung.

Seine Karriere in der Automobilbranche begann 2001 im Opel-Werk Bochum. Seitdem hat er mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Automobilindustrie gesammelt – unter anderem in Forschung und Marktanalyse in einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem renommierten Automobilexperten Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer sowie in der Fahrzeugentwicklung, Systemintegration und Industrialisierung bei verschiedenen OEMs und Tier-1-Zulieferern, darunter Mercedes-Benz. Als Ingenieur verfügt er über fundierte Kenntnisse der technischen, wirtschaftlichen und strategischen Zusammenhänge moderner Fahrzeugentwicklung.

Parallel dazu berichtet er seit 2015 journalistisch über die Automobilbranche. Auf 3ve-Blog.de hat er mehr als 300 Beiträge veröffentlicht und produziert regelmäßig Kurzvideoformate für Social-Media-Plattformen. In dieser Zeit hat er über 700 Fahrzeuge unterschiedlichster Hersteller getestet – vom Kleinwagen und Elektroauto über Performance-SUVs bis hin zu klassischen Verbrennern und Sportwagen.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit bringt Daniel Przygoda seine Erfahrung auch in Wettbewerbsanalysen und Vergleichsfahrten der Automobilindustrie ein. Dabei bewertet er Fahrzeuge aus Kundenperspektive und liefert Einschätzungen zu Produkteigenschaften, Fahrzeugkonzepten und Nutzererwartungen.

Auf 3ve-Blog.de erklärt er, was ein Fahrzeug im Alltag wirklich leistet – technisch fundiert, praxisnah und als unabhängige Entscheidungshilfe für Fahrberichte, Fahrzeugtests und Kaufberatungen.

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