Ein Kleinwagen mit 425 Litern Kofferraum, Platz wie in der Kompaktklasse und bis zu 1.040 Kilometern Gesamtreichweite – klingt nach einer Fahrzeugklasse höher, ist aber ganz offiziell B-Segment. Der BYD Dolphin G DM-i ist Europas erster Plug-in-Hybrid-Kleinwagen und zeigt, dass man auf kompakter Fläche weder beim Platz noch bei der Reichweite Kompromisse machen muss. Schafft der Dolphin G das Kunststück, Familienauto-Tauglichkeit und Kleinwagen-Preis unter einen Hut zu bringen?
BYD DOLPHIN G DM-i
Kleinwagen (B-Segment)
Plug-in-Hybrid mit 175 kW (129 PS) bis 212 kW (156 PS)
Elektrische Reichweite: 40 km bis 105 km
Gesamtreichweite: bis zu 1.040 km
Preis ab: 28.990 Euro
Neben dem kleinen Dolphin Surf und dem Dolphin – beide mit vollelektrischem Antrieb – komplettiert nun ein weiterer „Delfin“ die Modellpalette des chinesischen Herstellers BYD. Der Dolphin G DM-i ist BYDs erster Kleinwagen mit Plug-in-Hybrid speziell für Europa. Vielleicht nicht die beste Idee, um bei der Modellbezeichnung den Überblick zu behalten, aber wichtig sind die inneren Werte.
Der Plug-in-Hybrid setzt sich auf einer Blade-Batterie (LFP), die sich im Fahrzeugboden zwischen den Achsen befinden, einem 1,5-Liter Benziner und ein permanentmagneterregter Synchron-Elektromotor mit 120 kW zusammen. Mit einer Gesamtlänge von 4,16 Meter gehört er zum B-Segment. Rund ein Drittel der verkauften Fahrzeuge in Europa entfällt auf diese Fahrzeugklasse. BYD möchte vor allem mit für die Fahrzeugklasse überdurchschnittlichen Platzverhältnisse und Reichweiten-Flexibilität punkten.
Erster Plug-in-Hybrid im Kleinwagensegment
Bei Kleinwagen gibt es bei uns aktuell eigentlich nur zwei Richtungen: entweder den klassischen Benziner oder ein vollelektrisches Modell. BYD sticht nun genau in die Mitte und bringt mit dem Dolphin G DM-i das erste speziell für Europa entwickelte Plug-in-Hybrid-Modell im Kleinwagensegment auf den Markt. Es gibt zwei Batteriegrößen – die größere, mit über 100 Kilometern elektrischer Reichweite und einer Gesamtreichweite aus Batterieladung und vollem Tank, könnte dabei ein echter Gamechanger sein. Der Grund: Alltagsfahrten, also die Pendelei zur Arbeit und Kurzstrecken, lassen sich damit meist rein elektrisch absolvieren. Und wenn die Batterie doch mal leer ist, übernimmt der Hybrid ganz ohne Reichweitenangst.
Hinzu kommt die Möglichkeit des Schnellladens per CCS (Gleichstrom/DC). Ein praktischer Anwendungsfall wäre zum Beispiel das Aufladen während des Einkaufs im Supermarkt – beim Dolphin G ist die große Batterie in unter einer halben Stunde wieder voll. Diese Kombination aus elektrischer Alltagstauglichkeit und Schnellladeflexibilität macht den Dolphin G DM-i sogar für alle interessant, die keine eigene Wallbox zu Hause oder am Arbeitsplatz haben.
Mit der hohen Gesamtreichweite von bis zu 1.040 Kilometern zielt BYD dabei nicht nur auf klassische Benziner-Fahrer, sondern explizit auch auf eine Zielgruppe, die bislang eher selten zum Kleinwagen mit Plug-in-Hybrid greift: ehemalige Diesel-Fahrer. Wer lange Strecken gewohnt ist und ungern alle paar hundert Kilometer tanken oder laden möchte, findet hier ein Antriebskonzept, das genau diese Bedürfnisse abdeckt.
Wettbewerber im Kleinwagensegment
Renault Clio E-Tech Hybrid
Peugeot 208
Opel Corsa
Außendesign
Die Frontpartie kombiniert weiche, fließende Linien mit präzise integrierten Lufteinlässen im unteren Stoßfänger. Insgesamt wirkt der Kleinwagen proportional breit und flach und fast schon sportlich – gerade mit dem betonenten Schweller-Bereich und dem langen Radstand.
Das Heck schließt mit einer durchgehenden Leiste über die gesamte Fahrzeugbreite, in die sowohl das BYD-Logo als auch die LED-Rückleuchten integriert sind. Ebenfalls sportlich der Dachspoiler mit dritter Bremsleuchte.
Die Felgen variieren je nach Ausstattung: 16 Zoll bei Active und Boost, 18 Zoll im Bi-Color-Design in der Comfort-Linie, 18 Zoll in Glanzschwarz beim Sport. Farblich stehen sechs Optionen zur Wahl: Weiß, Grau, Schwarz, Blau, Silber und die hier gezeigte Standard-Farbe im Perleffektlack Orange Sunset.
Maße und Gewichte
Maße und Gewichte
BYD Dolphin G DM-i Comfort
Abmessungen
Länge
4,16 m
Breite ohne/mit Außenspiegel
1,83 m/2,24 m
Höhe
1,58 m
Radstand
2,61 m
Wendekreis
10,3 m
Stauraum
Kofferraum hinten
425–1.225 l
Frunk (Kofferraum vorne)
–
Gewichte
Leergewicht
1.555 kg
Zuladung
485 kg
Zulässiges Gesamtgewicht
2.040 kg
Anhängelast (gebremst/ungebremst)
750 kg/750 kg
Stützlast
75 kg
Dachlast
75 kg
Innenraum
Der lange Radstand sorgt für viel Platz im Innenraum. Und der macht einen durchweg guten Eindruck, was Gestaltung aber auch Materialauswahl und Verarbeitungsqualität angeht. Das Armaturenbrett ist von klaren horizontalen Linien geprägt, die optische Breite betonen. Die Lüftungsdüsen der Klimaautomatik sind schön in das Armaturenbrett integriert.
Cockpit
8,8-Zoll-Digitalinstrument
Head-up-Display (ab Comfort serienmäßig)
Lenkradheizung (ab Boost)
Wireless Charging (15 W) (ab Boost)
Das 8,8-Zoll-Fahrerdisplay fließt harmonisch in die Armaturenbrettgestaltung ein. Die Gestaltung ist einfach und ähnelt dem vieler chinesischer Fahrzeuge, zudem ist sie etwas kleinteilig dargestellt. Zusätzlich gibt es aber ein Head-up-Display (HUD), das ist für diese Fahrzeugklasse nicht selbstverständlich. Das Head-up-Display ist hochauflösend und projiziert die wichtigsten Infos direkt ins Sichtfeld. Insgesamt ist die Übersicht gut: Die Konstruktion und Position von A-Säule und Außenspiegeln erlauben einen breiten Sichtbereich, was vor allem für eine gute Rundumsicht im Stadtverkehr sorgt.
Das Lenkrad liegt gut in der Hand. Am Lenkstockhebel befindet sich auch der Fahrhebelschalter, der gut erreichbar ist und für mehr Platz in der Mittelkonsole sorgt. Das Lenkrad selbst ist mit physischen Multifunktionstasten ausgestattet. Leider gibt es insgesamt wenige dieser Tasten im Innenraum. Die Bedienung ist fast ausschließlich auf den Zentralen Touchscreen ausgerichtet. Nur in der Mittelkonsole findet sich eine Tastenleiste am unteren Rand des Armaturenbretts. Per Schalter lässt sich bei Bedarf zwischen Elektro- und Hybrid-Antrieb wechseln. Sehr günstig platziert ist außerdem die induktive Ladeschale fürs Smartphone – praktisch, vor allem auf kurzen Strecken, weil man sich das Hantieren mit dem Ladekabel sparen kann. Wer dennoch lieber per Kabel lädt: Vorne in der Mittelkonsole stehen zusätzlich USB-C-Anschlüsse zur Verfügung.
Mittig auf dem Armaturenbrett sitzt der 12,8 Zoll große Touchscreen. Der Menüaufbau ist sehr intuitiv, die Eingewöhnung kurz, was auch für die Reaktionsgeschwindigkeit der Eingaben gilt. Funktionen sind schnell gefunden, auch die grafische Aufbereitung gefällt. Man findet sich sehr schnell zurecht. Hilfreich ist zudem die feststehende Leiste am unteren Bildschirmrand, über die man direkt zu wichtigen Funktionen und Einstellungen gelangt. Sehr schön auch die integrierten Google-Services mit der Google-Navigation und der Sprachsteuerung Google Assistant.
Sitze vorne
Fahrersitz: 6-fach verstellbar (Active/Boost: manuell), elektrisch ab Comfort
Auch die Sitze überzeugen: Sie sind durchweg bequem, der Verstellbereich für den Fahrersitz großzügig bemessen. Gut gelöst ist auch die üppig dimensionierte Sitzfläche vorne, die auch auf längeren Strecken für Komfort sorgt. An Komfortextras gibt es Sitzheizung vorne und ein beheizbares Lenkrad.
Sitze hinten
Auch hinten sitzt es sich gut, die Platzverhältnisse sind fast schon mit denen der Kompaktklasse vergleichbar. Eigene Lüftungsdüsen, zwei USB-C-Ladeanschlüsse und großzügige Ablagemöglichkeiten sind ebenfalls mit dabei. In Reihe zwei lohnt sich besonders der Blick nach oben: Das große Panoramadach sorgt für ein offenes Raumgefühl – wem das zu viel Licht ist, der kann es elektrisch verschatten. Aber auch gleichzeitig ein Extra, auf das man gut verzichten kann.
Isofix-Halterung
Wer Kindersitze oder Babyschalen mitnehmen möchte: An den äußeren Plätzen lassen sich diese sicher über das Isofix-System mit Top-Tether befestigen – zwei Isofix-Punkte mit Top-Tether sind serienmäßig an Bord. Zusammen mit dem großzügigen Platzangebot macht das den Dolphin G DM-i zu einer sinnvollen Option für Familien.
Kofferraum
Kofferraumvolumen 425 Liter bis 1.225 Liter
Rücksitzlehne mit Teilungsverhältnis 60:40
Die Heckklappe öffnet mechanisch, das große Gepäckraumvolumen bietet eine mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 425 Litern eine sehr großzügige Verstaumöglichkeit. Auch das 45-Liter-Unterfach unter dem Ladeboden ist gut nutzbar und ermöglicht sauberes Verstauen von Ladekabeln. Sehr gut und platzsparend gelöst ist außerdem die flexible Hutablage. Mit umgeklappten Rücksitzen stehen 1.225 Liter zur Verfügung.
Der BYD Dolphin G DM-i ist in vier Ausstattungslinien erhältlich: Active, Boost sowie den beiden Top-Varianten Comfort und Sport. Farblich stehen sechs Optionen zur Wahl: Orange, Blau, Schwarz, Grau, Weiß und Silber. Das hier gezeigte „Orange Sunset“ ist dabei die aufpreisfreie Standardlackierung. Der Innenraum ist wahlweise in Hellgrau oder Schwarz erhältlich.
Kaufempfehlung
Auch wenn die Active-Variante schon umfangreich ausgestattet ist und mit 28.990 Euro den günstigsten Einstieg bietet, fehlt ihr das Entscheidende: eine große Batterie. Mit der kleinen Batterie kommt man elektrisch gerade einmal 40 Kilometer weit – für viele Pendelstrecken zu wenig, um den Verbrenner komplett zu umgehen.
Wer den Dolphin G DM-i hauptsächlich für den Pendelweg und gelegentliche Langstrecken nutzt, sollte daher direkt zur Boost-Variante für 31.990 Euro greifen: Mit über 100 Kilometern elektrischer Reichweite ist man deutlich besser aufgestellt, dazu kommen DC-Schnellladen mit 39 kW, Wireless Charging und V2L – und insgesamt mehr Ausstattung. Für 3.000 Euro Aufpreis gegenüber der Active-Variante ist das ein sehr fairer Deal.
Die Comfort-Linie (33.490 Euro) macht durch Head-up-Display und Panoramadach Sinn für alle, die viel Zeit im Auto verbringen. Die Sport-Edition (34.490 Euro) ist eher eine Frage des Geschmacks.
Stärken und Schwächen
Vorteile
Hohe elektrische Reichweite und hohe Gesamtreichweite
Niedriger Verbrauch auch bei entladener Batterie
Überdurchschnittliches Raumangebot und großer Kofferraum
V2L (Vehicle-to-Load) bei großer Batterie
Übersichtliches Cockpit mit physischen Bedientasten am Lenkrad
Intuitives, schnelles Infotainmentsystem
Förderfähiges Modell – E-Auto-Prämie bei Variante mit großer Batterie anrechenbar
6 Jahre Garantie
Nachteile
Kombiinstrument mit sehr kleinteiliger Darstellung
Sehr touchlastiges Bedienkonzept
Große Batterie erst ab der mittleren Ausstattungsvariante Boost
DC-Laden nicht in der Einstiegsvariante
Händler- und Servicenetz in Deutschland noch im Aufbau (aktuell rund 250 Standorte)
„105 Kilometer rein elektrisch und eine Gesamtreichweite von über 1.000 Kilometern. Das sind beeindruckende Werte für einen Kleinwagen. Genau damit will BYD beim neuen Dolphin G DM-i punkten. Und auch darüber hinaus bringt der Chinese einige interessante Argumente mit.
Mit 425 Litern Kofferraumvolumen, moderner Technik und einem großzügigen Raumangebot zeigt der Dolphin G, dass ein Kleinwagen heute deutlich mehr sein kann als nur ein Stadtauto. Anstatt auf maximale Sportlichkeit zu setzen, legt BYD den Fokus vor allem auf Alltagstauglichkeit und genau das dürfte viele Käufer ansprechen.
Ob der Dolphin G DM-i die etablierten Konkurrenten tatsächlich unter Druck setzen kann, werden die ersten Tests zeigen. Die Voraussetzungen dafür bringt er jedenfalls mit.“
Mit der größeren 18,3-kWh-Blade-Batterie (Ausstattungslinien Boost, Comfort und Sport) kommt der Dolphin G DM-i auf eine rein elektrische Reichweite von 105 Kilometern nach WLTP. Die Einstiegsvariante Active mit kleinerer 7,42-kWh-Batterie schafft 40 Kilometer rein elektrisch. Zusammen mit dem 1,5-Liter-Benziner ergibt sich eine Gesamtreichweite von bis zu 1.040 Kilometern.
Ja, grundsätzlich ist der Dolphin G DM-i als Plug-in-Hybrid förderfähig. Die staatliche E-Auto-Förderung gilt für Neuzulassungen zwischen dem 1. Januar 2026 und dem 30. Juni 2027 und setzt voraus, dass das Fahrzeug höchstens 60 g CO₂/km ausstößt oder mindestens 80 Kilometer elektrische Reichweite bietet. Die Ausstattungslinien Boost, Comfort und Sport erfüllen mit 32 g/km CO₂ und 105 km elektrischer Reichweite beide Kriterien komfortabel. Die Förderhöhe ist beim PHEV einkommensabhängig gestaffelt: Die Basisprämie liegt zwischen 1.500 Euro (Haushaltseinkommen bis 80.000 Euro) und 3.500 Euro (Haushaltseinkommen bis 45.000 Euro), hinzu kommt ein Kinderbonus von bis zu 1.000 Euro. Maximal sind damit bis zu 4.500 Euro Förderung möglich. Der Antrag läuft über die Förderzentrale Deutschland und kann bis zu ein Jahr nach Erstzulassung gestellt werden.
Ja, durchaus. Mit seinem hohen Radstand (2,61 m) – mehr als bei allen konventionell angetriebenen Wettbewerbern im B-Segment – bietet der Dolphin G DM-i auch im Fond Platzverhältnisse, die fast an die Kompaktklasse heranreichen. Hinten gibt es eigene Lüftungsdüsen, zwei USB-C-Anschlüsse und zwei Isofix-Punkte mit Top-Tether für Kindersitze und Babyschalen. Dazu kommt ein Kofferraum mit 425 Litern Volumen (bis zu 1.225 Liter bei umgeklappter Rücksitzbank), der größer ausfällt als bei vielen Kompaktklasse-Modellen.
Das hängt von Batteriegröße und Ladeart ab. Die Active-Variante mit 7,42-kWh-Batterie lädt per AC (3,3 kW, einphasig) in knapp unter drei Stunden von 15 auf 100 Prozent. Bei Boost, Comfort und Sport mit der größeren 18,3-kWh-Batterie dauert eine AC-Vollladung mit 6,6 kW rund 2:54 Stunden. Deutlich schneller geht es per DC-Schnellladen mit bis zu 39 kW: Hier ist die große Batterie in nur 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen – ideal etwa während eines Einkaufs. Die Active-Variante verfügt über keine DC-Ladefunktion.
BYD gibt für diesen Fall einen Durchschnittsverbrauch von 4,5 Litern auf 100 Kilometer an (WLTP kombiniert). Möglich macht das unter anderem das eigene Thermal-Management sowie eine aktive Aerodynamik an der Front mit verstellbaren Kühlluftklappen.
Für die meisten lohnt sich der Sprung von Active (28.990 Euro) zu Boost (31.990 Euro): Für 3.000 Euro Aufpreis gibt es die große 18,3-kWh-Batterie mit 105 statt 40 Kilometern elektrischer Reichweite, DC-Schnellladen mit bis zu 39 kW sowie Vehicle-to-Load (V2L).
BYD ist in Deutschland im Vergleich zu etablierten europäischen Marken noch im Aufbau, baut das Netz aber kontinuierlich aus. Aktuell gibt es rund 250 Standorte, bis Ende 2027 sollen es bis zu 400 werden. Wer in einer Großstadt oder in der Nähe eines bestehenden Standorts wohnt, dürfte kaum Einschränkungen spüren – auf dem Land empfiehlt sich vor dem Kauf ein Blick auf den nächstgelegenen Händler.
Fazit zum BYD Dolphin G DM-i
Insgesamt zeigt sich der als Kleinwagen deklarierte BYD Dolphin G DM-i durchweg erwachsen. Ausstattung, Innenraumgröße und Technik liegen mindestens eine Fahrzeugklasse höher. Und BYD sticht dabei sehr geschickt in eine Lücke, die bislang noch niemand besetzt hat: Gerade der vielseitige Plug-in-Hybrid-Antrieb bietet vielen Fahrerinnen und Fahrern die perfekte Alltagslösung und deckt einen großen Einsatzbereich ab – vom rein elektrischen Pendeln bis zur Langstrecke.
Preislich scheint der Dolphin G DM-i mit 28.990 Euro für die Active-Variante auf den ersten Blick kein riesiges Schnäppchen zu sein – auch wenn er umfangreich ausgestattet daherkommt. Allerdings ist die staatliche E-Auto-Förderung auch für dieses Modell anrechenbar, ebenso gewährt BYD zusätzlich einen herstellereigenen Bonus.
Daniel Przygoda ist Automobil-Journalist aus Dortmund und Gründer von 3ve-Blog.de. Was ihn von vielen anderen Autojournalisten unterscheidet: Er kennt die Automobilindustrie nicht nur von Presseterminen und Testfahrten, sondern aus eigener beruflicher Erfahrung.
Seine Karriere in der Automobilbranche begann 2001 im Opel-Werk Bochum. Seitdem hat er mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Automobilindustrie gesammelt – unter anderem in Forschung und Marktanalyse in einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem renommierten Automobilexperten Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer sowie in der Fahrzeugentwicklung, Systemintegration und Industrialisierung bei verschiedenen OEMs und Tier-1-Zulieferern, darunter Mercedes-Benz. Als Ingenieur verfügt er über fundierte Kenntnisse der technischen, wirtschaftlichen und strategischen Zusammenhänge moderner Fahrzeugentwicklung.
Parallel dazu berichtet er seit 2015 journalistisch über die Automobilbranche. Auf 3ve-Blog.de hat er mehr als 300 Beiträge veröffentlicht und produziert regelmäßig Kurzvideoformate für Social-Media-Plattformen. In dieser Zeit hat er über 700 Fahrzeuge unterschiedlichster Hersteller getestet – vom Kleinwagen und Elektroauto über Performance-SUVs bis hin zu klassischen Verbrennern und Sportwagen.
Neben seiner journalistischen Tätigkeit bringt Daniel Przygoda seine Erfahrung auch in Wettbewerbsanalysen und Vergleichsfahrten der Automobilindustrie ein. Dabei bewertet er Fahrzeuge aus Kundenperspektive und liefert Einschätzungen zu Produkteigenschaften, Fahrzeugkonzepten und Nutzererwartungen.
Auf 3ve-Blog.de erklärt er, was ein Fahrzeug im Alltag wirklich leistet – technisch fundiert, praxisnah und als unabhängige Entscheidungshilfe für Fahrberichte, Fahrzeugtests und Kaufberatungen.