Renault Mégane
Modellvorstellung, Renault

IAA 2015: Mehr Dynamik in der Kompaktklasse – Der neue Renault Mégane

In Frankfurt enthüllt Renault die vierte Generation des Mégane. Mit einem dynamischen Design wollen die Franzosen in das hart umkämpfte C-Segment gegen starke Mitbewerber wie VW Golf und Opel Astra punkten. Nicht nur die Optik soll die Kunden überzeugen, ein besonders hohes Augenmerk legt Renault vor allem in Sachen Technik und Verarbeitung.

Neuer Designstil

Genau wie der ebenfalls auf der IAA gezeigte Talisman, tritt der neue Mégane im neuen Designstil von Renault auf. Wirkte der von 2008 bis 2015 gebaute Vorgänger mit seinen weicheren Linien noch eher rundlich und optisch zurückhaltend, zeichnen sich das neue Modell vor allem durch skulpturierte Schultern und markante Leuchten aus, wodurch er sehr dynamisch und sportlich wirkt. Erkennungsmerkmal vorne sind die langgezogenen C-Förmigen LED-Tagfahrlichter, die vom Hauptscheinwerfer tief in den Stoßfänger übergehen. In den höheren Ausstattungslinien sorgen Voll-LED-Scheinwerfer beim Fern- und Abblendlicht für bessere Sicht. Die breiten LED-Rückleuchten, sind wie die Tagfahrlichter vorne, permanent aktiv.

Touchscreens im Innenraum

Im Fahrzeuginnenraum möchte der kompakte Renault vor allem durch ein hohes Qualitätsniveau punkten und ein Cockpit-Ambiente vermitteln, bei dem der Fahrer im Mittelpunkt steht. Sofort fällt der große Touchscreen in der Mittelkonsole auf. Anstelle von vielen Schaltern werden Radio, Klimaanlage und einige Fahrzeugeinstellungen über ein 8,7-Zoll großes Tablet vorgenommen.

Der klassische Tacho hat ausgedient. Als Instrumententafel dient ein farbiger 7-Zoll-TFT-Bildschirm, der sich je nach Fahrmodi sogar personalisieren lässt. Und damit nicht genug Hightech: Für mehr Komfort lässt sich ein farbiges Head-Up-Display ausfahren, so dass der Blick des Fahrers nicht von der Straße weichen muss. Informationen zur Geschwindigkeit, Navigation und Fahrassistenten werden in das direkte Sichtfeld des Fahrers projiziert und sorgen so für mehr Sicherheit. Mehr Sicherheit und Komfort bieten auch Technologien, die aus den größeren Modellen wie den Renault Espace und Renault Talisman bekannt sind. Dazu zählen unter anderem Fahrhilfen wie aktiver Notbremsassistent, Geschwindigkeitsregler und Einparkautomatik.

Motoren und Getriebe

In Sachen Antrieb gibt es für den Mégane eine vielfältige Auswahl an Motoren und Getrieben. Die beiden Einstiegs-Dieselmotoren mit 90 PS und 110 PS sind optional mit einem automatisierten 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verfügbar. Darüber hinaus gibt es noch einen 130 PS starken Selbstzünder. Außerdem gibt es zwei Benziner mit 100 PS und 130 PS. Für letzteren ist auch ein automatisiertes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich.

Diesel-Hybrid soll kommen

Ab 2017 plant Renault die Einführung eines Diesel-Hybrid-Elektromotors. Die besonders sparsamen Variante „Hybrid Assist“, soll unter anderem durch Bremskraftrückgewinnung den Normverbrauch auf unter 3 l/100 km drücken und für niedrige CO2-Emissionen von nur 76g/km sorgen.

Mégane GT

Wer es besonders sportlich mag, für den bietet Renault gleich zum Markteinführung den 205 PS starken Mégane GT an, der als erstes Fahrzeug in dem Segment mit einer Allradlenkung ausgestattet ist. „4Control“ wurde von Renault Sport-Ingenieuren speziell auf das Modell abgestimmt und soll für präzises Lenkverhalten und mehr Stabilität sorgen. Bei niedrigen Geschwindigkeiten soll das System die Wendigkeit bei Lenk-, Wende- und Parkmanövern verbessern. Ab 2016 soll noch eine 165 PS starke Version mit Dieselmotor folgen.

Daniel Przygoda

Daniel Przygoda ist Automobil-Journalist aus Dortmund und Gründer von 3ve-Blog.de. Was ihn von vielen anderen Autojournalisten unterscheidet: Er kennt die Automobilindustrie nicht nur von Presseterminen und Testfahrten, sondern aus eigener beruflicher Erfahrung.

Seine Karriere in der Automobilbranche begann 2001 im Opel-Werk Bochum. Seitdem hat er mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Automobilindustrie gesammelt – unter anderem in Forschung und Marktanalyse in einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem renommierten Automobilexperten Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer sowie in der Fahrzeugentwicklung, Systemintegration und Industrialisierung bei verschiedenen OEMs und Tier-1-Zulieferern, darunter Mercedes-Benz. Als Ingenieur verfügt er über fundierte Kenntnisse der technischen, wirtschaftlichen und strategischen Zusammenhänge moderner Fahrzeugentwicklung.

Parallel dazu berichtet er seit 2015 journalistisch über die Automobilbranche. Auf 3ve-Blog.de hat er mehr als 300 Beiträge veröffentlicht und produziert regelmäßig Kurzvideoformate für Social-Media-Plattformen. In dieser Zeit hat er über 700 Fahrzeuge unterschiedlichster Hersteller getestet – vom Kleinwagen und Elektroauto über Performance-SUVs bis hin zu klassischen Verbrennern und Sportwagen.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit bringt Daniel Przygoda seine Erfahrung auch in Wettbewerbsanalysen und Vergleichsfahrten der Automobilindustrie ein. Dabei bewertet er Fahrzeuge aus Kundenperspektive und liefert Einschätzungen zu Produkteigenschaften, Fahrzeugkonzepten und Nutzererwartungen.

Auf 3ve-Blog.de erklärt er, was ein Fahrzeug im Alltag wirklich leistet – technisch fundiert, praxisnah und als unabhängige Entscheidungshilfe für Fahrberichte, Fahrzeugtests und Kaufberatungen.

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