TOGG T10X V2 RWD (große Reichweite) im Test. Erfahrungen zum Elektro-SUV aus der Türkei von Daniel Przygoda
Fahrbericht, Togg

Togg T10X im Test: Elektro-SUV für Individualisten – Wie gut ist das Elektroauto aus der Türkei?

Der Togg T10X ist das erste in Europa erhältliche Modell der türkischen Marke Togg – ein Elektro-SUV mit bis zu 523 Kilometer Reichweite, einem riesigen 29-Zoll-Display und einem digitalen Bedienkonzept, das seinesgleichen sucht. Aber ist er auch alltagstauglich?

Was ist der Togg T10X?

  • Kompakt-SUV, vollelektrisch
  • Mit Heck- und Allradantrieb erhältlich
  • Bis zu 523 km Reichweite (WLTP)
  • Preise zwischen 35.000 und 50.000 Euro
TOGG T10X in der metallic-Lackierung "Gemlik" - höchste Ausstattungsvariante mit großer Reichweite. Lohnt sich das Elektro-SUV aus der Türkei?

Togg (Turkey’s Automobile Joint Venture Group) ist ein türkisches Konsortium, das 2018 gegründet wurde und seit 2023 Fahrzeuge produziert. Hinter dem Unternehmen stehen nationale Industriekonzerne sowie der türkische Staat. Der T10X ist ein vollelektrisches Kompakt-SUV – direkte Konkurrenz zu VW ID.4, Hyundai Ioniq 5, Kia EV6, Tesla Model Y und Skoda Enyaq. Das Design entstand in Zusammenarbeit mit dem italienischen Designhaus Pininfarina, die Umsetzung in den Händen türkischer Designerinnen und Designer. Hier im Test: die V2 RWD mit großer Reichweite.

Elektro-SUV mit 523 km Reichweite im Test: Togg T10X

Video. Kurzvorstellung zum Togg T10X

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Maße und Gewichte

Maße und GewichteTogg T10X V2 RWD
Abmessungen
Länge4,60 m
Breite, mit aus-/eingeklappten Außenspiegel2,10 m/1,89 m
Höhe1,68 m
WendekreisN. N.
Gepäckraum441–1.515 l
Gewichte
Leergewicht2.201 kg
Zuladung421 kg
zul. Gesamtgewicht
2.622 kg
AnhängelastN. N.
StützlastN. N.
DachlastN. N.

Außendesign

Der erste Eindruck des Togg T10X ist solide – aber auch ein bisschen konventionell. Der ausladende Kühlergrill mit vertikalen Chromstäben, die Bumerang-förmigen Tagfahrlichter und die chromakzentuierten Details vermitteln durchaus einen Hauch von Premium.

Togg-Markenlogo

Das Markenlogo – ein stilisiertes Tulpenmotiv, Symbol Anatoliens – findet sich am und im Fahrzeug wieder. Auf einen präsenten Togg-Schriftzug wird verzichtet. Der Gesamtauftritt ist unaufgeregt und geht fast im Straßenbild unter. Echte Kenner werden ihn erkennen – und während des Tests habe ich den ein oder anderen Daumen nach oben gesehen.

TOGG-Markenlogo auf der Fronthaube

Eingeschränkte Sicht nach vorne

Die Scheinwerfer sind serienmäßig LED. Vordere Nebelscheinwerfer gibt es ab der V2-Variante, Felgen je nach Ausstattung zwischen 17 und 19 Zoll. Ein Kritikpunkt bleibt: Die großen Außenspiegel verdecken zusammen mit der A-Säule einen merklichen Sichtbereich – besonders beim Abbiegen und in engen Kurven.

19 Zoll Felge Diamant-Cut beim Togg T10X V2 (Bi-Color)

Innenraum: Ansprechend und wertig

Wer in den Togg einsteigt, wird vom Innenraum positiv überrascht. Materialien und Verarbeitung hinterlassen einen ordentlichen, teils richtig guten Eindruck. Die Oberflächen fühlen sich angenehm an, der Qualitätseindruck ist durchweg positiv. In der V2-Ausstattung werden Sitze aus schwarzem oder – wie hier im Test – cremefarbenem Kunstleder verwendet. Stoffpolster sind nur in der Basisversion verfügbar.

Cremefarbener Innenraum (Kunstleder) mit großem Display

Das großformatige Panorama-Glasdach mit elektrischem Verdunklungsrollo sorgt für ein luftiges Raumgefühl. Bei den Ablagen gibt es durchdachte Lösungen: verschiebbare vordere Armlehne mit Kühlfunktion, Getränkehalter mit Armlehne hinten, 12-Volt-Steckdose im Kofferraum. Kleine Schwächen: keine Lenkradheizung, keine Gurthöhenverstellung – beides Punkte, die man in dieser Fahrzeugklasse eigentlich erwarten würde.

Helle cremefarbenen Kunstlederpolster im Togg T10X

Cockpit mit vielen Individualisierungsmöglichkeiten

Das digitale Cockpit des T10X ist eines seiner auffälligsten Merkmale: ein 12,3-Zoll-Kombiinstrument, ein 29-Zoll-Infotainment-Panoramadisplay und ein 8-Zoll-Klimabedienfeld bilden eine technisch beeindruckende Einheit. Das Panoramadisplay kann bei langen Fahrten auch Entertainmentinhalte für den Beifahrer anzeigen.

Fahrerperspektive im TOGG T10X mit 12,3 Zoll großem Kombiinstrument

Die Mittelkonsole erinnert ein bisschen an einem Flugzeugcockpit. Die Gangwahl erfolgt per Daumen über einen Drehregler, die Rekuperationsintensität lässt sich in drei Stufen mit den Fingern anpassen. Die Steuerung ist sehr ergonomisch und durchdacht. One-Pedal-Drive ist über das Menü aktivierbar. Lenkung und Lenkrad machen einen angenehmen Eindruck.

Togg T10X mit Dreh-Drückschalter wie im BMW

Infotainmentsystem: Viel Individualität, aber eigenes Konzept

  • Integriertes navigationssystem mit Here-Kartenmaterial
  • Togg-eigener Appstore
  • Smartphone-Ladestation zum kabellosen Laden

Eine große Besonderheit des T10X ist die Trumore-Digitalplattform – ein vollständig integriertes, proprietäres Betriebssystem. Beeindruckend in seinem Funktionsumfang, fordernd in der Einarbeitung. Benutzeroberfläche, Fahrzeugfunktionen und Anzeigen lassen sich vielfältig personalisieren.

Der Sprachassistent steuert Klimaanlage, Musik und Fahrzeuginformationen per Sprachbefehl. Das hat während des Tests leider nicht wirklich gut funktioniert. Über den Tru.Store lassen sich Fahrzeug-Apps nachladen. Navigation läuft mit Here-Kartenmaterial – ordentlich, aber kein vollwertiger Ersatz für gewohnte Smartphone-Lösungen.

Panorama-Display (29 Zoll) mit Türkei-Flagge im TOGG T10X

Kein Android Auto und Appel CarPlay

Das deutlichste Manko zum Testzeitpunkt: weder Android Auto noch Apple CarPlay. Smartphone-Kopplung ausschließlich per Bluetooth – Telefonieren und Musik-Streaming funktionieren, eigene Navigation nicht. Für viele Käufer dürfte das ein echter Dealbreaker sein. Das kabellose Laden vorne funktioniert dagegen zuverlässig. Die integrierte Innenraumkamera für den Fondbereich ist ein nettes, praktisches Feature.

Sitze vorne mit elektrischer Verstellung

  • Elektrische Sitzverstellung mit Memory-Funktion
  • Sitzheizung serienmäßig

In der V2-Ausstattung sind die Vordersitze elektrisch verstellbar und mit Memory-Funktion ausgestattet. Das ist praktisch, wenn mehrere Personen das Fahrzeug nutzen. Die Sitze sind außerdem beheizbar – allerdings gibt es hier eine kleine Einschränkung: Im Eco-Modus steht die Sitzheizung nur in Stufe 1 zur Verfügung. Wer eine höhere Heizstufe möchte, muss den Fahrmodus wechseln. Das ist etwas nervig.

Elektrische Sitze vorne mit Memory-Funktion und hellen Kunstleder-Polster

Die Sitze selbst bieten einen guten Seitenhalt und sind auch auf längeren Fahrten bequem. Schade ist das Fehlen einer Lenkradheizung, die gerade im Winter einen deutlichen Komfortunterschied machen würde.

Sitze hinten: Üppiger Platz für den Fond

  • 2x Isofix-Halter mit Top-Tether
  • Runterklappbare Mittelarmlehne mit Becherhalter
  • Eigene Lüftungsdüsen und 2-stufige Sitzheizung

Dank des langen Radstands bietet der Fond hervorragende Beinfreiheit. Auch für größere Personen ist die Kopffreiheit kein Problem. Rücksitzheizung ist als Paket-Option verfügbar, was den T10X für Familien attraktiver macht. Die Rücksitze klappen im Verhältnis 60:40 um, ISOFIX ist serienmäßig verbaut. Insgesamt ein ausgereifter, familientauglicher Fond.

Togg T10X Rücksitzbank: viel Kopf- und Beinfreiheit im Fond des Elektro-SUV. Daniel Przygoda, 1,75 m.

Die Rücksitze lassen sich im Verhältnis 60:40 umklappen – gut für flexiblen Gepäcktransport. ISOFIX-Verankerungspunkte sind serienmäßig verbaut. Der Fond insgesamt macht einen ausgereiften, familientauglichen Eindruck.

Kofferraum: Praktisch, kein Frunk

  • 441 Liter, 1.515 Liter (umgeklappt)
  • Elektrische Heckklappe
  • Kein Frunk

Der Kofferraum fasst 441 Liter bei aufgerichteten Rücksitzen, was für die Klasse ein guter Wert ist, auch wenn Konkurrenten wie der VW ID.4 etwas mehr bieten. Bei umgeklappten Rücksitzen wächst das Volumen auf 1.515 Liter. Die elektrische Heckklappe öffnet komfortabel per Knopfdruck, die Ladekante ist angenehm niedrig. Vorsicht ist jedoch beim Beladen geboten, da der lackierte Stoßfänger im Ladekantenbereich kratzgefährdet ist.

Elektrische Heckklappe beim Togg T10X mit 441 Liter Fassungsvermögen - So Alltagstauglich ist das Elektro-SUV!

Einen Frunk gibt es keinen, dafür eine nützliche Ablage unter dem Kofferraumboden, in der das Typ-2-Ladekabel untergebracht werden kann.

Kofferraum mit 441 bis 1515 Liter Fassungsvermögen. Rücksitzbank mit Teilungsverhältnis 60:40 und ebener Ladefläche

Technische Daten

Technische DatenTogg T10X V2 RWD
AntriebsartHeckantrieb (RWD)
MotorisierungElektroantrieb (BEV)
Motor
MotorartElektromotor
Leistung (Systemleistung)160 kW (218 PS)
Drehmoment (Systemleistung)350 Nm
Batterie
SpeichertechnikLithium-Ionen-Batterie
Batteriekapazität88,5 kWh
Fahrleistungen
Beschleunigung, 0–100 km/h7,8 s
Höchstgeschwindigkeit185 km/h
Verbrauch, kombiniert (WLTP)19,1 kWh/100 km
Reichweite, kombiniert (WLTP)523 km
Togg T10X V2 RWD 160 kW (218 PS) - BEV SUV mit Elektroantrieb und bis zu 523 km Reichweite

Fahreindruck

Beim Fahren zeigt der T10X seine stärkste Seite. Die 160 kW (218 PS) mit Heckantrieb klingen zunächst überschaubar – in Kombination mit 350 Nm Drehmoment aber sorgen sie für ein kräftiges, spontanes Ansprechverhalten. Das macht Spaß.

Panorama-Display (29 Zoll) mit Türkei-Flagge im TOGG T10X

Die Leistung lässt sich gut über das Fahrpedal dosieren, das Fahrzeug reagiert kultiviert. Das Fahrwerk bietet soliden Komfort auch auf schlechten Straßen, die Abstimmung ist ausgewogen. Rekuperation in drei Stufen, One-Pedal-Drive per Menü – im Stadtverkehr funktioniert das gut. Die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-Go arbeitet unauffällig. Die zahlreichen akustischen Warnmeldungen während der Fahrt können nerven – lassen sich aber vor Fahrtantritt deaktivieren.
Das Kamerasystem mit dynamischen Führungslinien und Türöffnungsbereich-Anzeige ist hilfreich. Auflösung und Draufsicht-Darstellung sind jedoch nicht auf dem Niveau mancher Wettbewerber.

Kamerasystem im Togg T10X mit 3d-Ansicht/Draufsicht mit Öffnungswinkel der Türen

Beim Schnellladen zeigt der T10X mit bis zu 180 kW DC eine ordentliche Leistung für ein 400-Volt-System – 20 auf 80 Prozent in rund 28 Minuten ist alltagstauglich. Bei frostigen Temperaturen während des Tests ließ sich dieser Wert allerdings nicht erreichen. Eine Batterievorkonditionierung vor dem Schnellladen fehlt – das ist in dieser Fahrzeugklasse ein spürbarer Nachteil.

Was mich am stärksten begleitet hat: der Einstieg ins Fahrzeug selbst. Wer einfach einsteigen und losfahren möchte, wird sich beim T10X schwertun. Das Bedienkonzept ist tiefgreifend und eigenwillig – es gibt enorm viel einzustellen, anzupassen, zu personalisieren. Das ist einerseits ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Andererseits eine Herausforderung, die Zeit und Neugier erfordert. Das System lief im Test zudem nicht immer stabil – OTA-Updates wurden laufend eingespielt, was zeigt, dass Togg aktiv weiterentwickelt. Aber ein fertiges Produkt fühlt sich anders an.

Ladezeiten

LadetypLade-LeistungLade-Zeit (h:mm)
Wechselstrom (AC)
Wallbox, Ladesäule
Typ2-Stecker, Icon
22 kW
(3-phasig)
4:30
0–100 %
Gleichstrom (DC)
Schnellladestation
CCS-Stecker, Icon
180 kW0:28
20–80 %

Preise und Ausstattung

Der Togg T10X startet ab 34.295 Euro für den V1E RWD (Standardreichweite). Die getestete V2 RWD Große Reichweite kostet 41.200 Euro. Der Allradler V2 4More ist für 49.200 Euro erhältlich. Alle Außenfarben, die allesamt nach türkischen Regionen benannt sind, sind aufpriesfrei. Neben der Metalliclackierung des Testwagens Gemlik (Blau), gibt es noch Kapadokya (Beige), Anadolu (Rot), Kula (Grau), Seyhan (Weiß), Oltu (Schwarz) und Ayder (Dunkelgrün).

Togg T10X - Modellbezeichnung auf der Heckklappe

V2 RWD Große Reichweite – Serienausstattung (Auswahl):

  • Kunstleder-Polster
  • Elektrisch verstellbare Vordersitze mit Memory-Funktion
  • Elektrische Heckklappe
  • Automatische Zweizonen-Klimaanlage
  • 29 Zoll Infotainment-Panoramadisplay, 12,3 Zoll Kombiinstrument, 8 Zoll Touchscreen
  • 7 Airbags
  • LED-Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer
  • Elektrisch einklappbare Seitenspiegel
  • Getönte hintere Scheiben
  • Toter-Winkel-Assistent, Spurhalteassistent, Spurhaltewarnung
  • Adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-Go
  • Kollisionswarnung vorn und Notbremsassistent
  • Querverkehrswarnung hinten, Fahrerüberwachungssystem
  • Smartphone-Ladestation (QI), 2x USB-C vorne, 1x hinten
Armaturenbrett (helles Interieur) mit 29 Zoll Panorama-Display (Infotainmentsystem mit frei anpassbare Anzeigen)

Aufpreispflichtige Sonderausstattung

  • Glas-Panoramadach mit elektrischem Rollo
    1.000 Euro
  • Meridian Premium Sound System
    1.000 Euro
  • 22 kW AC-Ladeleistung
    750 Euro
  • Winterpaket (beheizte Windschutzscheibe, beheizbare Rücksitze)
    750 Euro
  • Smart-Assist-Paket (Kinder-Anwesenheitserkennung, autom. Parkassistent)
    500 Euro
  • Sitze aus cremefarbenem Kunstleder
    750 Euro
  • Starter-Paket (Überführung, Ladekabel, Fußmatten, Zulassung)
    990 Euro

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Ansprechender, wertiger Innenraum mit guter Materialauswahl
  • Ausgewogenes, spurstabiles Fahrwerk mit direkter Lenkung
  • Großes, individuell konfigurierbares Infotainmentsystem
  • Üppiger Platz im Fond
  • Integrierte Innenraumkamera für Fondraumüberwachung
  • Wettbewerbsfähige Preisgestaltung

Schwächen

  • Schlechte Rundumsicht: Außenspiegel verdecken durch große Bauform Sicht an A-Säule
  • Lange Eingewöhnungszeit ins eigenwillige Bedienkonzept
  • Kein Android Auto / Apple CarPlay – Smartphone-Kopplung nur per Bluetooth
  • Hoher Verbrauch
  • Keine Lenkradheizung, keine Gurthöhenverstellung
  • Keine Wärmepumpe
  • Sitzheizung im Eco-Modus nur Stufe 1
Togg T10X in der Metallic-Lackierung Gemlik

Fazit

Der Togg T10X ist ein spannender Neueinsteiger in einem hart umkämpften Segment. Bemerkenswert ist die Eigenständigkeit: Togg hat sich eigene Gedanken gemacht, das Auto neu zu denken. Das verdient echten Respekt – besonders für eine so junge Marke.

Fluch und Segen zugleich ist sein einzigartiges Bedienkonzept. Wer gerne mit Technik experimentiert, individualisiert und tüftelt, wird den T10X lieben. Wer einfach einsteigen und losfahren möchte, wird sich einer Herausforderung stellen müssen. Das fehlende Apple CarPlay und Android Auto ist zum Testzeitpunkt ein echter Dealbreaker für viele – und sollte bei der Kaufentscheidung unbedingt berücksichtigt werden. Dazu kommen Systeminstabilitäten und ein hoher Realverbrauch, der sich trotz Bemühen kaum drücken ließ.

Und dennoch: Als Paket ist der V2 RWD mit 41.200 Euro fair bepreist. Der hohe Sicherheitsstandard, ein wertiger Innenraum und ein System, das mit jedem Update ein Stück besser wird. Ein Auto für Technik-Enthusiasten und Neugierige – die bereit sind, sich auf etwas wirklich Neues einzulassen.

Türkisches Elektroauto im Test: Fahrbericht zum TOGG T10X 2026 von Daniel Przygoda

Daniel Przygoda

Daniel Przygoda ist Automobil-Journalist aus Dortmund und Gründer von 3ve-Blog.de. Was ihn von vielen anderen Autojournalisten unterscheidet: Er kennt die Automobilindustrie nicht nur von Presseterminen und Testfahrten, sondern aus eigener beruflicher Erfahrung.

Seine Karriere in der Automobilbranche begann 2001 im Opel-Werk Bochum. Seitdem hat er mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Automobilindustrie gesammelt – unter anderem in Forschung und Marktanalyse in einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem renommierten Automobilexperten Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer sowie in der Fahrzeugentwicklung, Systemintegration und Industrialisierung bei verschiedenen OEMs und Tier-1-Zulieferern, darunter Mercedes-Benz. Als Ingenieur verfügt er über fundierte Kenntnisse der technischen, wirtschaftlichen und strategischen Zusammenhänge moderner Fahrzeugentwicklung.

Parallel dazu berichtet er seit 2015 journalistisch über die Automobilbranche. Auf 3ve-Blog.de hat er mehr als 300 Beiträge veröffentlicht und produziert regelmäßig Kurzvideoformate für Social-Media-Plattformen. In dieser Zeit hat er über 700 Fahrzeuge unterschiedlichster Hersteller getestet – vom Kleinwagen und Elektroauto über Performance-SUVs bis hin zu klassischen Verbrennern und Sportwagen.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit bringt Daniel Przygoda seine Erfahrung auch in Wettbewerbsanalysen und Vergleichsfahrten der Automobilindustrie ein. Dabei bewertet er Fahrzeuge aus Kundenperspektive und liefert Einschätzungen zu Produkteigenschaften, Fahrzeugkonzepten und Nutzererwartungen.

Auf 3ve-Blog.de erklärt er, was ein Fahrzeug im Alltag wirklich leistet – technisch fundiert, praxisnah und als unabhängige Entscheidungshilfe für Fahrberichte, Fahrzeugtests und Kaufberatungen.

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